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14.05.2018

Ansegeln 2018 – wie immer ein Event

(Text und Bilder: Dr. Hans Hüthwohl)

Zum alljährlichen Ansegeln am 1. Mai trafen sich die Seglerinnen und Segler des Post-Sportvereins Koblenz, umliegender Vereine und viele Interessierte, um die neue Segelsaison auf dem Rohrerhof am Moselstausee zu eröffnen. Als Leiter der Segelabteilung begrüßte Michael Schönberg die Anwesenden bei Sonnenschein und guter Brise. Er dankte ausdrücklich den Helfern, die den Rohrerhof für den Segelbetrieb hergerichtet hatten und hob besonders die Reparatur der Stege durch Jens Klenke und Rüdiger Hoffmann hervor.

Unter dem unüberhörbaren Einläuten der Segelsaison durch den Abteilungsleiter wurden die Flaggen bei einem Glas Sekt von Rainer Huzel und Dr. Frank Padberg gehisst.

Die beiden Vorsitzenden des Post-SV, Norbert Lambach und Rainer Huzel, nutzten diesen schönen Moment gerne, um unser Mitglied Jürgen Frensch für seine 40-jährige Mitgliedschaft als Segler im Post-SV und sein vielfältiges Engagement, wie etwa seine themenbezogenen Stadtführungen, für den Verein zu ehren und ihm herzlichst zu danken.

Sportwart Jörg Hinkel wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg bei der folgenden Regatta, zu der 18 Crews in ihren Congern, Lasern, Dyas, Zugvögeln, 420ern, Jakas, Finn und Lasern bei Windstärke 4 Bft an den Start gingen. Die vielen Boote mit ihren geblähten Segeln gaben ein prächtiges Bild auf unserem Moselstausee.

 



Das Startsignal zur Regatta ließ Andrea Thelen als Wettfahrtleiterin um halb drei ertönen.  Der recht starke Wind sorgte dafür, dass sich das Regattafeld schnell auseinanderzog. Etliche Crews konnten den Wind für ein schnelles Segeln bestens nutzen. Einige mussten aber mit den teils einsetzenden Böen kämpfen und verloren den Anschluss. Nach der ersten Runde frischten die Böen teils so stark auf, dass es zu Kentern, Pinnenbrüchen und zwei Mastbrüchen kam. Die Havarierten wurden von den Sicherungsbooten geborgen und, sofern nötig, an Land gebracht. Hier sei dem Yacht-Club Rhein-Mosel herzlich gedankt, der neben den vereinseigenen eines der Sicherungsboote stellte. Die Böen steigerten sich weiter und der Wind erreichte 5 Bft. Deshalb musste sich die Wettfahrtleiterin leider zum Abbruch der Regatta entschließen.

Die etwa eineinhalb gesegelten Runden hatten nun aber zu so vielen Erlebnissen geführt, dass beim anschließenden Beisammensein bei Würstchen, Frikadellen und Kartoffelsalat und Kaffee und Kuchen viel Seemannsgarn gesponnen werden konnte. So war auch dieses Ansegeln 2018 ein schöner Tag für die Seglerinnen und Segler, der noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Der Platz war knapp. Wir freuen uns auf  den neuen Steg.