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Berichte

Absegeln 2018

(Text und Bilder Hans Hüthwohl)

Am 21. Oktober beendeten wir bei herrlichem Sonnenschein auf dem Rohrerhof die Segelsaison 2018 im Post-SV. Die motivierten Segelcrews richteten Ihre Boote zur letzten Regatta bei bester Laune her und bald lagen die Boote, wie Perlen aufgereiht, an unseren Stegen.


Die Sonne schien so wunderbar, dass sich die Wettkampfleitung um Andrea Thelen aufgrund der herrschenden Windstille über das Wetter beriet und zunächst eine Startverschiebung anordnete. Auch andere Vereinsmitglieder diskutierten die Wetterlage, konnten jedoch keine Änderung der Windverhältnisse erwirken.

Letztlich musste sich die Wettkampfleitung durchringen nicht starten zu lassen und die Regatta konnte mangels Wind leider nicht stattfinden. Die Segler holten Ihre Boote nach erfolglosen Segelversuchen etwas enttäuscht wieder ein, aber wenigstens unsere Teams auf den Sicherungsbooten hatten einige heitere Runden gedreht.

Unsere mittlerweile fünf Shipmate-Segler nutzten die gewonnene Zeit, sich zu einem beschaulichen Stelldichein und einem Photoshooting auf der Mosel zu versammeln.



Die Laune der Seglerinnen und Segler hellte sich beim anschließenden Zwiebelkuchenessen - am besten schmeckte natürlich der Selbstgebackene - mit Federweißem wieder auf. Alle genossen an langen Tischen im Freien vor dem Clubhaus bei blauem Himmel, lauen Temperaturen und strahlender Sonne das gemütliche Beisammensein. Dieses heiterten zudem etliche Ruderinnen und Ruderer auf, die ebenfalls ihr Abrudern unternahmen und den Federweißen besorgt hatten.

Unser Abteilungsleiter, Michael Schönberg, ließ die vergangene Saison in kurzen Skizzen Revue passieren, wies auf Termine in den kommenden Monaten hin und dankte den vielen Helfern, die durch stetige allgemeine Mithilfe oder ihre besonderen Fähigkeiten das Segeln auf unserem schönen Gelände auf dem Rohrerhof ermöglichen.

Er ehrte gemeinsam mit unserem Sportart, Jörg Hinkel, die Teilnehmer der diesjährigen Vereinsmeisterschaft. Aus ihren Händen erhielten sie eine Urkunde und eine Flasche Moselwein; der Siegercrew wurde zudem der Wanderpokal überreicht. Den Pokal mit dem ersten Platz errangen Jörg Hinkel und Jutta Geisler-Sanders auf ihrer Conger Svanereden mit 7,0 Punkten. Auf Platz zwei folgten Rüdiger Gansen und Ingvild Borreck auf der Dyas Esperanza mit 9,0 Punkten. Platz drei belegten Holger Reichwaldt und Sabine Mesletzky auf dem Schwertzugvogel Diva mit 12,0 Punkten. Allen Herzlichen Glückwunsch!



Das Absegln wurde anschließend mit dem fröhlichen Einholen der Flaggen, das die hierzu Auserkorenen gerne übernahmen, offiziel beendet.



Hüthwohl-Absegeln-2018 (33)

 

 

Regattawochenende des Post-Sportvereins Koblenz

Wettkampf der Schwertzugvögel

(Text: Hans Hüthwohl, Rainer Huzel, Bilder: Hans Hüthwohl)

Der Post-SV segelte am 22./23. September 2018 mit 10 Crews bei am ersten Tag bestem Segelwetter seine Ranglistenregatta in der Klasse der Schwertzugvögel. Dabei war auch wieder der Mosel-Wanderpokal zu gewinnen, der 2015 durch den Vorstand des Post-Sportvereins gestiftet wurde. Zu Gast waren erstmalig zwei Boote und eine Crew vom Segel-Club Ville in Erftstadt sowie ein Boot vom Dreieich Segelclub Langen bei Frankfurt. Die übrigen Boote stellte die Segelabteilung des Post-SV.

Die Segelteams wurden von unserem Leiter der Segelabteilung, Michael Schönberg, dem Sportwart, Jörg Hinkel, dem Obmann der Schwertzugvögel, Rainer Huzel, und der Wettkampfleiterin, Jutta Geisler-Sanders, begrüßt und in den Regattaablauf eingewiesen.

Bei stetigem Wind aus Südsüdwest von überwiegend 3 Bft mit Böen bis 5 Bft zeigten die Teams am ersten Tag bei drei Wettfahrten ihr Können und genossen besonders auf der Kreuz die seglerischen Herausforderungen unseres wunderschönen Moselstausees. Den Besatzungen wurde das volle Geschick im Umgang mit Boot und Wetter abverlangt.

Auf dem Regattastand führte Jutta Geisler-Sanders die Seglerinnen und Segler mit ihren Helfern Wolfgang Wagner, Marion Weller, Klaus Sanders und Jörg Hinkel souverän durch die Rennen.

Unsere rührige Clubhauscrew versorgte alle Segelnden, Helfer und Zuschauer bestens mit Speisen und Getränken. Und etwas müde aber zufrieden mit dem ersten Wettkampftag klang dieser mit Gegrilltem, Bier, Wein und anderen Getränken aus.

Für die Sicherheit während der Regattaläufe waren die Rettungsboote des Post-SV und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft im Einsatz.

Den zweiten Wettkampftag musste die Regattaleitung mangels Wind am Vormittag leider Absagen und am Nachmittag zogen die angekündigten Sturmböen mit Starkregen auf. Ein weiterer Start war dann wegen der in der Ausschreibung festgelegten Startzeiten zudem nicht mehr möglich.

Michael Schönberg, Sportwart Jörg Hinkel und Obmann Rainer Huzel gratulierten dem Steuermann Stefan Neugebauer und seiner Vorschoterin Daniela Drechsel auf ihrem Boot „Otterjäger“ vom Segel-Club Ville zum 1. Platz und überreichten beiden den Mosel-Wanderpokal. Die Plätze 2 und 3 errangen die Teams Rolf Weber mit Dr. Frank Padberg auf „vaa mee“ vom Post-SV und Stephan und Kerstin Weiser auf „Otter“ ebenfalls Segel-Club Ville. Alle Teilnehmer erhielten als Teilnahmegeschenk u.a. noch jeweils eine Flasche Wein eines bekannten, mehrfach ausgezeichneten Moselwinzers.

Bei der Verabschiedung dankte Michael Schönberg allen Seglerinnen und Seglern, den helfenden Händen und der DLRG für den erfreulichen und gelungenen Ablauf der sportlich herausfordernden Regatta und lud zu einem Wiedersehen im nächsten Jahr ein.

 

GOLDENER OPTI 2018 am 09./10. Juni 2018

Bericht nach Doris Ulbricht

Am Samstagmorgen ist es bei 22°C trüb und windstill. Die Mosel liegt glatt in ihrem Bett und die Schifffahrt ist wegen Reparaturarbeiten an den Schleusen eingestellt. Zu unserer traditionellen Regatta um den GOLDENEN OPTI haben sich 14 Optimisten der Klasse B angemeldet, nachdem es bis kurz vor Meldeschluss so aussah, als käme kein Feld zustande.

Das Meldebüro ist ab 10.00 Uhr geöffnet, aber die Damen und Herren der Regattaleitung wuseln noch eifrig mit dem Computer herum, bis der den richtigen Veranstalter und den Veranstaltungsort geschluckt hat. Aber allmählich kehrt die gewohnte Routine ein, schließlich machen wir das nicht zum ersten Mal! Gegen Mittag kommt Wind auf, auch die Sonne wagt sich hervor. Ca. 13.00 Uhr sind die Vorbereitungen beendet. Der Abteilungsleiter, Michael Schönberg, und der Jugendwart, Wolfgang Wagner, begrüßen die 14 Teilnehmer und die Regattaleitung erläutert in der Steuermannsbesprechung den Kurs. Danach heißt es „Fertigmachen zum Start“! Der erfolgt um 14.00 Uhr bei recht günstigen Windverhältnissen. Um 15.10 Uhr sind nach Bahnverkürzung auf 2½  Runden die ersten Boote im Ziel. Es kann auch noch ein zweiter Lauf gestartet werden, der bei nachlassendem Wind gegen 17.00 Uhr beendet ist. Auch die Verköstigung der Teilnehmer verläuft reibungslos.

Dicht gedrängtes Regattafeld                                                                                                                 Photo: Udo Bisping

Am Sonntagmorgen müssen wir erst einmal die Stühle und Tische auf der Terrasse trockenlegen, denn in der Nacht hat es heftig geregnet. Bald wird es wieder drückend heiß und bei wenig Wind kommt gegen Mittag ein weiterer Lauf zustande.

Photo: Udo Bisping Photo: Udo Bisping

Überragende Siegerin und Gewinnerin des GOLDENEN OPTIS 2018 wird die aus dem fernen Hamburg angereiste Esther Rodenhausen vor Yolanda Gebel und Marlene Brandis, beide aus Langen in Hessen.

Nach Mittagessen und Siegerehrung verabschieden wir die Gäste und nehmen ihnen das Versprechen ab, im nächsten Jahr wiederzukommen! Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die dazu beitrugen, dass diese schöne Regatta wieder einmal eine gelungene Veranstaltung war.

Wolfgang Wagner und Michael Schönberg walten ihres Amtes. Photo: Doris Ulbricht

 

Bericht unseres Mitglieds Alexander Holzapfel von den Polnischen Meisterschaften der 505er-Jollen in Świnoujście/Swinemünde, August 2018

Erneuter Erfolg für deutsche Fiven-Segler auf der polnischen Ostsee: Gold (1/2) und Bronze

Während am Walchensee um den Internationalen Deutschen Meistertitel gerungen wurde, reiste eine fünfköpfige deutsche Delegation im Auftrag der Völkerverständigung zu unserem östlichen Nachbarn in das grenznahe Świnoujście. Nebenbei ging es dort im Rahmen eines sportlichen Segelwettkampfes auch um die Erlangung der polnischen 505er-Krone.

Durch geschickte Heiratspolitik mit der polnischen 470er-Fürstin Agnieszka Skrzypulec war es dem Bootsbauer Holger Jess bereits im Vorjahr gelungen, diesen Titel erwerben. Und kampflos wollte er ihn auch nicht wieder abgeben.  Ich konnte meinen langjährigen Stammvorschoter Stefan Worm vom Wickeltisch loseisen und für diese hehre Sache gewinnen.

Die 26 Teams erlebten freitags eine sonnige aber windmäßig launische Ostsee mit zuerst Flaute und dadurch bedingter vierstündige Startverschiebung und später viel Wind inklusive drei Mastbrüchen. Am  Samstag und Sonntag zeigte sich die Ostsee mit  wechselhaften Winden zwischen 1 und 4 Beaufort und Winddrehern bis zu 50 Grad.

Mit Abstand am besten kam damit das polnisch-deutsche „Ehepaar“ zurecht, das seinen zweiten Titel gebar. Silber gewann ein Mixed-Team sehr guter polnischer 49er-Segler. Nachdem die Kombination aus Stefans Gewöhnungszeit von Windel- auf Neoprengeruch und meinen taktischen Fehlern am Vortag bereits zum Verlust des Podiumsplatzes geführt hatten, konnte ich mir mit Stefan Bronze glücklicherweise am letzten Tag zurückerobern.

Alexander Holzapfel

GER 9182

Ergebnisse: http://sailsfestival.pl/pl/regaty/mistrzostwa-polski-505

Fotos: https://m.facebook.com/sailsfestival/photos/?tab=albums

 
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